LV-Widerruf die Lösung vor dem Ende der Lebensversicherungen

LV-Widerruf die Lösung vor dem Ende der Lebensversicherungen
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LV-Widerruf jetzt oder nie!

2009 nach der Lehmann-Pleite haben alle gesagt: “Das konnte man kommen sehen”

Jedoch keiner war vorbereitet. Viele haben viel verloren. Noch heute 2019 haben einige Banken und Finanzinstitute große Probleme.

Die heutigen Fakten zeigen den nahenden Zusammenbruch der Lebensversicherungsindustrie !

Welche Anzeichen sind heute ähnlich als damals bei der Lehmann-Pleite ?

Die Medien können nicht lauthals darüber berichten, da sie von den Versicherungen zum Teil sehr gut leben. (Werbeeinnahmen)

Die Politiker vertuschen die Fakten, da die Lobby der Versicherer gigantisch ist und sie die Wahlspenden nicht verlieren wollen. Viele Politiker sind sogar stark verbunden mit der Versicherungsindustrie.

Also erwarten Sie keine Warnungen in den  öffentlichen Medien. Handeln Sie selbst, bevor es zu spät ist !

In meinem Video, zu diesem Thema, werde ich Ihnen im ersten Teil den Beweis für meine Aussage, der nahende Zusammenbruch der Lebensversicherungsindustrie, liefern. Ich zeige Ihnen wie der Staat sich bereits per Gesetz vorbereitet hat. Im zweiten Teil zeige ich Ihnen die Lösungsmöglichkeiten, die Ihnen heute bleiben.

Nun zu den Fakten:

Sehr schnell nach Lehmann wurde klar, dass die Lebensversicherer Ihre Versprechungen, bis zu 4% Garantieverzinsung, nicht einhalten können.

Der Grund ist schnell beschrieben. Ein Lebensversicherer darf die Gelder seiner Kunden (Sparanteil) per Gesetz nur in sehr sichere Anlageformen investieren.

Um die erzielbare Rendite mit dem versprochenen Sparzins zu vergleichen verwendet der Gesetzgeber einen Referenzzins. Dieser basiert auf der 10 jährigen Null-Kupon-Euro-Swaprate.

Ist der Referenzzins kleiner als der versprochene Garantiezins, muss der Versicherer eine Rücklage bilden (Zinszusatzreserve), damit er zum Ablauf des Versicherungsvertrags seine versprochenen Leistungen erbringen kann. Kann ein Versicherer die Zinszusatzreserve nicht mehr bilden ist er insolvent!

Hier nun die Referenzzinsen seit 2010:

Jahr Referenzzins für die ZZR (%)
2010 4,1
2011 3,91
2012 3,63
2013 3,41
2014 3,15
2015 2,88
2016 2,54
2017 2,21
2018 1,88

Am Beispiel der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG sehen Sie, wie die durchschnittlichen Verträge im Bestand einer deutschen Lebensversichung “garantiert verzinst” sind.

Mehr als 2/3 aller im Bestand dieses Versicherers befindlichen Lebensversicherungen haben einen garantierten Zins von 2,25 % und größer. Dieses Verhältnis ist im übrigen für alle deutschen Lebensversicherer anwendbar.

Man muss nicht besonders klug sein um zu sehen, dass dieses Missverhältnis zu einem großen Problem führt!

Die Lebensversicherer müssen alte hochverzinsliche Anlagen (Tafelsilber) von vor 2010 auflösen, um damit die Zinzzusatzreserve für die betroffenen Verträge zu bilden.

Jedes Jahr sind mehr Verträge betroffen.

Wirtschaftswissenschaftler prognostizieren für die nächsten Jahre und Jahrzehnte extrem niedrige Zinsen und somit auch einen sehr niedrigen Referenzzinssatz.

Die Fragen, die Sie sich als Kunde einer Lebens- und Rentenversicherung stellen müssen lauten:

  1. Wieviel Tafelsilber hat mein Versicherer um die Rücklagen bilden zu können?
  2. Was passiert wenn mein Lebensversicherer pleite ist?
  3. Wo steht mein Lebensversicherer heute?

Ich beginne mal mit der Antwort auf  Frage 3, “Wo steht mein Lebensversicherer heute?”

Die Presse beantwortet sicher Ihre Frage besser als ich es kann.

Frage 2, “Was passiert wenn meine Lebensversicherung pleite ist?”

Das ist eine sehr einfach zu beantwortende Frage.

§ 16 VVG Insolvenz des Versicherers

  • Bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens endet das Versicherungsverhältnis mit Ablauf eines Monats.

Die Beiträge und der Versicherungsschutz sind weg! Was Sie noch bekommen werden steht in den Sternen.

§ 314 VAG Leistungsabsenkung Kündigungsverbot

(1) […] erscheint die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum besten der Versicherten geboten, so kann die BaFin…

(2) […] die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. Es bleibt aber Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiter zu zahlen!

Noch schlimmer als eine Insolvenz ist die Variante § 314 VAG.

Denn hier hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, dass nicht er die Versicherer retten muss, sondern das die Versicherten, also Sie, die Zeche zahlen.

Sie bekommen drastisch weniger Leistung, müssen aber weiter den vollen Beitrag bezahlen ohne das Sie kündigen oder beitragsfrei stellen können!

Genau das ist der Unterschied zur Bankenkrise 2008. Die Banken wurden vom Steuerzahler gerettet. Die Versicherungen werden von den Versicherten gerettet!

Nach der Lektüre dieses Artikels, MUSS Ihnen klar sein, dass Sie JETZT handeln müssen. Was Sie tun können zeige ich in meinem nächsten Artikel zu diesem Thema.

In Kürze erscheint das zweite Video zu diesem Thema mit den Lösungsmöglichkeiten und einer klaren Empfehlung. Falls Sie das Video gleich sehen wollen, können Sie es mit dem folgenden Formular anfordern:

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