Änderungen der geplanten Rentenreform

Änderungen der geplanten Rentenreform
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Liebe Mandanten,

aufgrund der Flut von Informationen durch Medien wie Internet & Fernsehen, bekommen viele Menschen gar nicht mehr genau mit, welche wichtigen Änderungen durch den Gesetzgeber überhaupt geplant sind.

Wir versuchen regelmäßig Ihnen in kompakter Form dies zusammengefasst darzustellen.

Im Jahr 2017/2018 sollen folgende Änderungen durchgesetzt werden:

 Erhöhung der Riesterzulage

die Zulage steigt von jährlich 154 EUR auf 165 EUR

Änderung von Betriebsrenten

Der Staat fördert laut Entwurf Betriebsrenten bei Einkommen von bis zu 2000 Euro im Monat mit einem neuen Modell. Arbeitgeber bekommen 30 Prozent von Beiträgen von 240 bis 480 Euro, also 72 bis 144 Euro im Jahr – und zwar dadurch, dass der Betrag von der Lohnsteuer abgezogen wird. Mit der bereits gewährten Steuerfreiheit oder der Riester-Förderung wird das nicht verrechnet.

Ein höherer Anteil der Arbeitgeber-Zahlungen für die Betriebsrente wird von der Steuer freigestellt (sieben Prozent von der Beitragsbemessungsgrenze statt vier Prozent plus 1800 Euro für Zusagen ab 2004).

In Tarifverträgen sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren können, dass nur noch Beiträge zugesagt werden. Die Haftung der Arbeitgeber für Betriebsrenten entfällt dann. Zugleich kann vereinbart werden, dass Versorgungseinrichtungen keine Garantien/Mindestleistungen mehr versprechen. Arbeitgeber müssen aber 15 Prozent des umgewandelten Entgelts als Zuschuss an die Pensionseinrichtung zahlen. Aufgefordert sind die Sozialpartner, im Tarifvertrag zusätzliche Zuschüsse der Arbeitgeber zur Absicherung der Zielrente vorzusehen. Die Zielrente soll das Unternehmensrisiko zum Angebot von Betriebsrenten in der Niedrigzinsphase mindern.

Ganze Belegschaften sollen in die betriebliche Altersvorsorge einbezogen werden können. Der Einzelne hat dann die Möglichkeit, sich dagegen zu entscheiden und “opt-out” zu wählen.

Grundsicherung

Wenn man selbst Betriebs- oder Riester-Renten aufgebaut hat, sollen 200 Euro nicht auf die Grundsicherung angerechnet werden, wenn man im Alter Grundsicherung braucht. Das soll Geringverdiener die Sorge nehmen, dass am Ende die sauer ersparte Zusatzabsicherung wieder weggenommen wird.

 

Wir hoffe, dass Ihnen die Neuerungen gefallen und gerne helfen wir Ihnen bei der Umsetzung!

Herzliche Grüße

 

Team ProFinanz